Aktuelle News

Hitzewellen im Meer werden häufiger

Marine Hitzewellen - längere Zeiträume mit extrem hohen Meerestemperaturen - werden in Folge der Klimaerwärmung häufiger, ausgedehnter und intensiver. Dies zeigt eine von Thomas Frölicher geleitete Studie, welche soeben im Fachmagazin Nature publiziert wurde (https://www.nature.com/articles/s41586-018-0383-9). Die Studie zeigt, dass sich die marinen Hitzetage zwischen den Jahren 1982 und 2016 verdoppelt hat. Dieser Trend wird sich als Folge des Klimawandels weiter verstärken.

Medienmitteilung der Universität Bern, 15.8.2018

Eine 1.5°-2° wärmere Welt in der Zukunft - Lernen aus der Vergangenheit

In einer aktuellen Publikation in Nature Geoscience (https://www.nature.com/articles/s41561-018-0146-0) hat ein internationales Forscherteam unter der Leitung von Hubertus Fischer die Langzeitänderungen des Erdsystems in der Zukunft mithilfe von Phasen in der Klimavergangenheit, die wärmer waren als die vorindustrielle Periode, untersucht. Die Studie zeigt, dass sich marine und terrestrische Ökosysteme räumlich verschieben werden und dass der Meeresspiegel auch unter den strengen CO2-Emissionsszenarien des Paris Abkommens über die nächsten Jahrtausende um mehrere Meter ansteigen wird. Dies unterstreicht die Notwendigkeit, dass Klimamodelle auch die langfristigen Effekte im Erdsystem abbilden können müssen, um das volle Spektrum der Erdsystemänderungen vorherzusagen.

Nature Geosciences, 27.6.2018

 

 

KUP PhD Day 2018

Am ersten "PhD Day" der KUP versammelte sich eine enthusiastische Gruppe von Wissenschaftlern, um über laufende Projekte zu diskutieren, persönliche Erfahrungen auszutauschen und neue Kollaborationen anzuregen.

Dieser Anlass hat einmal mehr die Breite unserer Forschung aufgezeigt. Diese reicht von der Entwicklung von innovativen Analyse-Tools über die Messung von neuen paläoklimatischen Messreihen an Eisbohrkernen und Baumringen, Entwicklung und Anwendung von physikalisch-biogeochemischen Klimamodellen über Zeiträume von Jahren bis Millionen von Jahren bis zu Radioisotopen-Umweltphysik.

8.6.2018