Aktuelle News

Eine 1.5°-2° wärmere Welt in der Zukunft - Lernen aus der Vergangenheit

In einer aktuellen Publikation in Nature Geoscience (https://www.nature.com/articles/s41561-018-0146-0) hat ein internationales Forscherteam unter der Leitung von Hubertus Fischer die Langzeitänderungen des Erdsystems in der Zukunft mithilfe von Phasen in der Klimavergangenheit, die wärmer waren als die vorindustrielle Periode, untersucht. Die Studie zeigt, dass sich marine und terrestrische Ökosysteme räumlich verschieben werden und dass der Meeresspiegel auch unter den strengen CO2-Emissionsszenarien des Paris Abkommens über die nächsten Jahrtausende um mehrere Meter ansteigen wird. Dies unterstreicht die Notwendigkeit, dass Klimamodelle auch die langfristigen Effekte im Erdsystem abbilden können müssen, um das volle Spektrum der Erdsystemänderungen vorherzusagen.

Nature Geosciences, 27.6.2018

 

 

KUP PhD Day 2018

Am ersten "PhD Day" der KUP versammelte sich eine enthusiastische Gruppe von Wissenschaftlern, um über laufende Projekte zu diskutieren, persönliche Erfahrungen auszutauschen und neue Kollaborationen anzuregen.

Dieser Anlass hat einmal mehr die Breite unserer Forschung aufgezeigt. Diese reicht von der Entwicklung von innovativen Analyse-Tools über die Messung von neuen paläoklimatischen Messreihen an Eisbohrkernen und Baumringen, Entwicklung und Anwendung von physikalisch-biogeochemischen Klimamodellen über Zeiträume von Jahren bis Millionen von Jahren bis zu Radioisotopen-Umweltphysik.

8.6.2018

 

 

 

Hubertus Fischer erhält Hans Oeschger Medaille

Im Rahmen der letzten Generalversammlung der European Geosciences Union (EGU) wurde Hubertus Fischer mit der Hans Oeschger Medaille 2018 ausgezeichnet. In seiner Medal lecture erinnerte er an die Geschichte der Entdeckung der rasanten Klimaänderungen in der letzten Eiszeit, der sogenannten Dansgard Oeschger Events. Er fasste zusammen, wie die neuesten Entwicklungen bei Paläoklima-Rekonstruktionen, speziell bei Eisbohrkernen, unser Verständnis des Zusammenspiels von Veränderungen in Atmosphäre und Ozean bei der globalen Ausbreitung von DO-Events vorangetrieben haben.

EGU, 11.4.2018