Die neuen Massenspektrometer

In diesem Jahr wurde das Isotopenlabor der Klima- und Umweltphysik mit zwei neuen Massenspektrometern bestückt, sowie das alte Massenspektrometer für bestimmte Messungen um- bzw. aufgerüstet. Somit werden Messungen ermöglicht die es der Isotopengruppe erlauben werden auch in Zukunft international anerkannte Forschung zu betreiben und den bisherigen Mess- und Forschungsbereich deutlich zu erweitern.

1. Das neue Luft-Massenspektrometer

ermöglicht die simultane (gleichzeitige) Messung einer ganzen Reihe von Isotopen- und Elementverhältnissen von Luftproben (Massen 28, 29, 30, 32, 34, 36, 40, 44). Dies bedeutet einen  Vorschritt in der Messgenauigkeit mancher Parameter um bis zu einen Faktor 10 - 100, da diese Parameter bisher nur nacheinander gemessen werden konnten.
 
2. Das neue GC-Massenspektrometer
Dieses stellt eine Kombination zweier Techniken dar: Gaschromatographie und Massenspektrometrie. Mithilfe der Gaschromatographie wird das Gas zunächst in seine einzelnen Komponenten aufgespalten. Grund hierfür ist die Gasartabhängigkeit der Ausbreitungsgeschwindigkeit in einer mit porösem Material gefüllten Kapillare (GC-Säule). Anschliessend wird die Isotopenzusammensetzung der einzelnen Komponenten mithilfe des Massenspektrometers untersucht. Da die Aufspaltung des Gas in der GC-Kapillare im Heliumstrom erfolgt, ist somit die Handhabung und Analyse kleiner Gasproben möglich. Die Aufspaltung in die einzelnen Komponenten ermöglich eine Untersuchung ohne unerwünschte Interferenz zwischen verschiedenen Isotopen gleicher Massen.
Weiterhin ist unter Verwendung einer vorangeschalteten Pyrolyseeinheit die online-Analyse der Kohlenstoff- und Sauerstoffisotope von Zellulose und Holz möglich.


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